Spargellaus



Schadbild:

Die Spargellaus ist ungefähr 1,2 – 1,7 mm groß und ist graugrün. Die Laus ist mit einer grauen, mehligen Wachsschicht überzogen. Im Spargelbeet ist ein Befall durch die Laus, oft nur am Anfang schwer zu erkennen. Die beste Methode zur Kontrolle, ob Läuse ihr Unwesen treiben, ist das Ausklopfen der Spargeltriebe auf weißen Blatt Papier. Die Spargellaus hält sich am liebsten im unten der Pflanzen auf. Die Läuse saugen die Nährsäfte aus der Pflanze und scheiden dabei eine giftige Substanz aus, die dafür sorgt dass der Spargel heftig reagiert. Kleines Laubs und verkrüppelte Triebe sind die Folgen.

Der Spargel bildet bei einem starken Befall verstärkt neue Triebe, bis spät ins Jahr dadurch geht der Spargel spät in die Ruhe und wird dadurch stark geschwächt.

Biologie:

Ende März Anfang April je nach Wetterlage kommen die ersten geflügelten Stammmütter, die sich auf die Suche nach jungen Spargelstängeln machen und dort Kolonien bilden. Im Sommer kann es unter warmen Bedingungen zu einer massenhaften Ausbreitung kommen. Außerdem entstehen geflügelte Exemplare, die sich in der Umgebung verteilen.

Auf Pflanzenresten oder wilden Spargelpflanzen bleiben die Stammmütter im Feld zurück und überwintern so. Die Ausbreitung kann vor allem im Spätsommer sehr heftig sein. In welchem Ausmaß die Laus auftritt, hängt vor allem von der Temperatur ab.

Die meisten starken Befälle sind in trockenen Sommern mit hohen Temperaturen zu erwarten. Feuchte Witterungen mögen alle Blattlausarten grundsätzlich nicht.

Bekämpfung / Vorbeugung:

Besonders wichtig ist eine regelmäßige gute Kontrolle des Spargelbeets. Ein anfänglicher Befall ist nämlich oft schwer zu
erkennen. Eine Bekämpfung mit Natur Pyrethrum oder Reinfarnsud zeigt im Allgemeinen eine sehr gute Wirkung.

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